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Am Sonntag in der früh ging es los Richtung Süden. Unser Ziel war, am Anreisetag bereits in die Luft zu kommen. Daher machten wir auf dem Weg nach Slowenien in Bassano einen Zwischenstopp, kurzes Briefing und schwupps schon waren wir in der Luft. Es erwarteten und fantastische Bedingungen, Thermik satt und alle konnten sich bereits richtig warm Fliegen. Noch kurz ein Gelati und weiter ging die Fahrt nach Slowenien. Wir kamen perfekt ohne Stau durch und in Slowenien erwartete uns bereits unsere tolle familiäre Unterkunft mit einem reichhaltigen Abendessen. Perfekter Start in unsere Slowenienwoche.

Am Montag gings nun also los mit Fliegen in Slowenien. Wir wählten unseren Hausberg Kobala welcher sich direkt oberhalb unserer Unterkunft befindet. Wir genossen noch das Spektakel der vor uns startenden Competition Piloten und schwangen uns anschliessend auch in die Luft. Die Thermik war angenehm und zuverlässig und unsere Gruppe machte sich auf Richtung Stol. Es wurde Stundenlang geflogen und unsere Pick-Up Büssli sammelten anschliessend komplett glückliche Piloten ein. Einige schafften es sogar vom Stol zurück zu unserem Hauslandeplatz, was für fantastische Flüge. Ein Sprung in unseren Hauseigenen Pool, ein feines Abendessen, es läuft perfekt.

Am Dienstag sahen die Bedingungen für den Stol gut aus und wir machten uns auf diesen sagenumwobenen Berg zu erkunden. Oben angekommen erwarteten uns bereits perfekte Bedingungen, kein Grund zu7 warten und alle waren schon sorgenfrei in der Luft. Einige flogen lokal am Stol Rigde, andere zogen auf Strecke los. Da der Tag noch lange nicht zu Ende war, fuhren wir noch an den Lijak, diese der Adria perfekt ausgerichteten Kante von Nova Goriza. Auch da gab es wieder super Bedingungen und alle genossen die herrlichen Flugbedingungen. Wie wir am morgen beim Briefing bereits festhielten könnten die Wolken irgendwann anwachsen. Genau dies taten sie nun und so landeten wir alle sicher am Abend in Nova Gorica. Das tolle Restaurant in unmittelbarer nähe rundete diesen wiederum perfekten Tag ab

Am Mittwoch gings wieder auf den Kobala und die Bedingungen waren nochmals besser als am Montag, so dass stundenlang zwischen dem Kobala und dem Stol hin und her geflogen wurde, den Fahrern der Rückholbüssli war fast etwas langweilig 😉 Nach der Landung war dann der Flughunger erst mal gestillt und wir genossen den späteren Nachmittag mit Gelati bei einem Bad in der wunderschönen Soca. Anschliessend ein Feierabendbier im Pool und eine feine Pizza auf unserer gemütlichen Hotelterrasse, so lässt es sich leben.

Am Donnerstag wollten wir nochmals an den Stol, die Windprognosen waren allerdings eher auf der stärkeren Seite. Oben angekommen stellten wir fest, dass der Wind gar nicht so stark war, wir standen aber in der Wolke. Wir waren uns aber ziemlich sicher, dass sich diese bald heben werden und genau so kam es, so dass sich die ersten der Gruppe raus schwangen. Die Wolken senkte sich wieder und wir standen wieder im Nebel. Die Funksprüche aus der Luft und die Jubelschreie verhiessen aber Gutes und sobald sich die Wolke kurz wieder hob, schwangen wir uns alle raus. Was nun folgte war einer dieser ganz speziellen Gleitschirm Magic-Moment. Die Wolke hing nur am Hang und man konnte aussen dran die Wolken überhöhen, kein Wunder hüpften alle nach der Landung fröhlich umher. Als Flugoption gab es für den späteren Nachmittag noch den Lijak, die Hälfte der Gruppe war von der vielen Airtime diese Woche aber bereits etwas geschafft und entschied sich für Touri-Programm, Ausflüge ins Dörfchen, zu Schluchten, etc. Die andere Hälfte machte sich an den Lijak auf und wurde üppig belohnt. Top Streckenbedingungen erwarteten uns und die Gruppe flog gemeinsam Richtung Süden los. Das Pick-Up Büssli musste richtig Gas geben, um die Gruppe einzuholen und stand so perfekt nach 50km bei Sonnenuntergang auf einem riesigen Feld bereit unsere landenden Pilotinnen und Piloten in Empfang zu nehmen. Besser kann der Tag nicht Enden, ein guter Burger auf dem Nachhauseweg und dann brauchte auch das Einschlafen nicht mehr lange 😉

Für Freitag sahen die Prognosen nicht so viel versprechend aus, trotzdem konnten wir nochmals vom Kobala fliegen, wenn auch die Flugbedingungen nicht ganz vergleichbar mit dem Rest der Woche waren.

Unser Plan ist jeweils, die Heimreise in zwei Etappen zu bewältigen. Einerseits verlieren wir so keinen Flugtag und anderseits ist die Fahrzeit deutlich angenehmer. Am Samstag Morgen fuhren wir also nach dem Frühstück zeitig los in Richtung Italien und machten Halt in Bassano. Wie schon bei der Hinreise hatten wir super gute Bedingungen, sogar die Ebene konnte bei toller Thermik ausgiebig erkundet werden. Nach der Landung gabs das obligatorische Gelati und eine Stunde Autofahrt bis zu unserem Hotel.

Auch am Sonntag kamen wir erneut in die Luft und genossen von der Cimetta die wunderschöne Aussicht über den Lago Maggiore. Am späteren Nachmittag landeten lauter glückliche Gesichter und die Rückreise nach Oensingen war durch die kurze Fahrdistanz äusserst angenehm.

Wir blicken zurück auf eine unglaubliche Reise, Slowenien hat uns ein mal mehr begeistert und wir können es kaum erwarten auch 2026 die fantastische Aussicht hoch über der Soca wieder zu geniessen, und kulinarisch von der slowenischen Gastfreundschaft verwöhnen zu lassen und den einten oder anderen XC-Kilometer zurück zu legen.